Vitae  Mag.a Gabriele Epp,

geb.08.07.1954 in Wien.    
Abgeschlossene Studien der Bildnerischen Erziehung, Werkerziehung und Keramik an der Kunstuniversität Linz 1972-1980. ab 1982 Seminarleitungen, Lehrbeauftragte an der PH Nö, freischaffende Tätigkeit, AHS-Lehrerin bis 2014, lebt und arbeitet in Eggenburg, NÖ, Atelier mit Vladimir Koci

Meine Arbeiten orientieren sich an Eigenschaften, die mir Ton und Brand in die Hände geben: Herausforderung, Widerständigkeit, Experiment, Neugier. Natur, Körper, Raum, Innen-Außen, Positiv-Negativ und Schwerkraft sind wiederkehrende Themen. Die Anwendung diverser Brenntechniken und die Verwendung von Pigmenten, Engoben, Glasuren ermöglichen es meine Vorstellungen und Ideen umzusetzen. Mit den so entstehenden Oberflächen bei Gefäßen, reliefartigen Wandgestaltungen, Kachelöfen und den fragmentarisch -figurativen Plastiken sowie Objekten, gelingt es mir eine malerisch übersteigerte Dreidimensionalität zu erzeugen. Das Einarbeiten von kleinen Eisenteilen und das Einbrennen von Bildern oder Texten ermöglicht es mir zudem Fantastisches und Visionen poetisch festzuhalten.

 

Mitglied der Bildenden Künstler Österreichs, Obfrau der Galerie12 in Eggenburg
Ausstellungen in Österreich, Ungarn, Kroatien, Italien. Ankäufe von Bund und Land

Publikationen:
„Serie Veröffentlichte Kunst: Kunst am Bau 1“, Dr. Blaas-Pratscher /1991/ISBN:978-3-662-41213-8
„Weil Kunst entsteht“, Band1,2014, Residenzverlag/ ISBN:9783701733491
„Kunst in Bewegung“ 110 Jahre Berufsvereinigung

 
Persönlich:

In Dänemark war ich als Jugendliche fasziniert von der Performance mehrerer Töpfer. Das Entstehen von dreidimensionalen Formen aus einem flachen Patzen Ton grenzte für mich an ein Wunder und war mit entscheidend für meine spätere Berufswahl. Viel Wissen und viele Fertigkeiten kamen im Laufe meiner Ausbildung und Arbeit hinzu. Die Faszination an der Keramik ist bis heute geblieben. Ich gebe dem amorphen, plastischen Material die Formen meiner Vorstellungen und Visionen. Das Element Feuer lässt sie hart werden,“ versteinern“. Somit schließt sich ein Kreislauf der Natur und ich als Künstlerin und Keramikerin bin mit meinem Schaffen ein Teil davon.